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Ausflüge


Von den Römern bis zum Hippie-Bulli

Der zweitägige Vereinsausflug für die 54 Akteure und Helfer des Ober-Abtsteinacher Karnevalsclub OKACLU führte in diesem Jahr an den Mittelrhein. Wie üblich wurde das Ziel des Ausflugs erst im Bus während der Fahrt durch den Organisator Peter Funke bekannt gegeben.
Am ersten Tag steuerten die Abtsteinacher die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn an. Erste Anlaufstelle war der Fabrikverkauf von Haribo, danach ging es zur Dauerausstellung „Deutschland seit 1945“ im Haus der Deutschen Geschichte. Politische Ereignisse und Entwicklungen bilden den Leitfaden der Ausstellung.
Zeitzeugen berichten von ihren persönlichen Erlebnissen, Erinnerungen an Jugend und „Beat-Generation“ sowie Erfahrungen als Gastarbeiter in Westdeutschland. Zum Beispiel konnten die Besucher Rock‘n‘Roll-Klassiker an der Jukebox auflegen, sich mit dem HippieBulli in die 68er-Jahre versetzen lassen oder längst vergessene Gegenstände aus der Küche wieder erkennen.
Bei der zweistündigen Stadtrundfahrt erlebten die Ausflügler die Höhepunkte und steinernen Zeitzeugen einer 2000 Jahre alten Stadt zwischen wechselvoller Geschichte und guten Zukunftsperspektiven. Das Spektrum erstreckt sich von der Römerzeit über die Barockzeit der Kurfürsten bis hin zur Hauptstadtära der Bonner Politik.
Die Rundfahrt führte vorbei am Poppelsdorfer Schloss, der gleichnamigen Allee, an der Universität, der malerischen Südstadt, an der Museumsmeile und dem UN-Campus. Danach war noch Gelegenheit, die Stadt mit seinen vielen Einkaufsmöglichkeiten auf eigene Faust zu erkunden.
Nach dem Frühstück am zweiten Tag ging es entlang des Rheins nach Andernach zum höchsten Kaltwassergeysir der Welt. Im Geysir-Zentrum fuhren die Abtsteinacher mit dem Fahrstuhl unter die Erde zum Ursprung des Geysirs. Nach einer halbstündigen Schifffahrt auf dem Rhein zum Naturschutzgebiet „Namedyer Werth“ bestaunten die OKACLUler ein spektakuläres Naturschauspiel. Etwa alle zwei Stunden steigt eine Wasserfontäne bis zu 60 Meter hoch in den Himmel, angetrieben durch vulkanisches Kohlenstoffdioxid.
Weiter ging es mit dem Bus nach Koblenz. Die Seilbahn-Fahrt über den Rhein hinauf zur Festung Ehrenbreitstein durfte nicht fehlen. 118 Meter über dem Rhein hatten die Ausflügler von der Festung aus einen tollen Ausblick auf Koblenz und den Zusammenfluss von Rhein und Mosel.
Die Festung Ehrenbreitstein, die zweitgrößte erhaltene Festung Europas, wurde in der heutigen Gestalt zwischen 1817 und 1828 erbaut. Ihr Ursprung reicht bis in das Jahr 1000 zurück. Heute befindet sich auf der Festung das Landesmuseum mit seinen vielfältigen Ausstellungen. Letzter Punkt des Ausflugs war das Kaiser-Wilhelm-Denkmal am Deutschen Eck, bevor es wieder zurück in die Hardberggemeinde ging.

Der OKACLU auf dem Monte Kali, in Fulda und auf der Wasserkuppe

Der zweitägige Vereinsausflug für die 54 Akteure und Helfer führte in diesem Jahr nach Osthessen. Wie beim OKACLU üblich, wurde das Ziel erst während der Fahrt bekannt gegeben.
Der erste „Höhepunkt“ des Ausflugs war der 530 m aufragende Monte Kali oder auch „Kalimandscharo“ bei Heringen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, nahe der hessisch-thüringischen Grenze. Mit zwei Bergführern konnte der weiße Berg erklommen werden. Hierbei erfuhren die OKACLUler, dass der Berg eine von mehreren Abraumhalden der K+S AG in Deutschland ist und aus etwa 200 Millionen Tonnen aufgeschüttetem Abraumsalzes besteht. Der Höhenunterschied vom Fuß des Berges bis zum Gipfelplateau beträgt knapp 200 m.
Das zweite Ziel des Ausflugs war die Barockstadt Fulda. Sie bildet das Oberzentrum der Region Osthessens und ist mit seinen 67200 Einwohnern die neuntgrößte Stadt im Bundesland. In drei Gruppen wurde das Zentrum mit Stadtführern erkundet. Vom Dom St. Salvator, der bedeutendsten Barockkirche Hessens, mit dem Grab des Heiligen Bonifatius, ging es zum Barockviertel und danach durch die Altstadt zum Stadtschloss. Während der Führung konnten die prachtvollen Räume der ehemaligen Fürstäbte und Fürstbischöfe bestaunt werden. Heute ist das Stadtschloss Sitz der Stadtverwaltung. Durch den Schlossgarten, vorbei an der Orangerie erreichte man zu Fuß das Hotel. Abendessen gab es in einer Hausbrauerei in der Innenstadt und dort klang der Abend in einem gemütlichen Beisammensein aus.
Am zweiten Tag des Ausfluges ging es zur Wasserkuppe, dem höchsten Berg der Rhön. Im dort ansässigen Deutschen Segelflugmuseum, das mit seinen 4000 m² Ausstellungsfläche das größte dieser Art auf der Welt ist, erhielten die Ausflügler viele Informationen zur Geschichte des Segelfliegens. Anhand von zahlreichen Originalen und originalgetreuen Nachbildungen wurde die technische Entwicklung der Segel- und Modellflugzeuge vermittelt.
Anschließend hatte jeder Zeit auf der Wasserkuppe zu wandern, oder den Segelfliegern beim Starten und Landen zuzusehen.
Auf der Heimfahrt nach Ober-Abtsteinach wurde noch ein Zwischenstopp im Spessart bei Kaffee und Kuchen eingelegt.
Der Dank aller Ausflugsteilnehmer gilt Peter Funke, der den Ausflug wieder hervorragend organisiert hatte.
 

Museum versetzt zurück in die Kindheit

Die Fuggerstadt Augsburg war das Ziel des diesjährigen Vereinsausflugs des Ober-Abtsteinacher Karnevalsclubs OKACLU. 59 Akteure und Helfer freuten sich auf den zweitägigen Ausflug. Wie beim OKACLU üblich, wurde das Ziel erst während der Fahrt bekannt gegeben. Nach der Ankunft in der drittgrößten und ältesten Stadt Bayerns wurde die Gruppe von zwei Stadtführern in Empfang genommen. Zunächst ging es in den goldenen Saal im alten Rathaus, anschließend wurde zu Fuß das alte Handwerkerviertel besucht.
Während des Rundgangs bewunderten die Teilnehmer die prachtvollen Renaissance- und Rokoko-Fassaden. Den Reichtum der Fugger erkenne man an den prachtvollen Häusern und Innenhöfen. Nach dem Einchecken in einem Hotel in der Innenstadt war Gelegenheit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. „Die Dult“ – ein Augsburger Jahrmarkt – lockte viele zum Bummeln in die Jakobervorstadt ein.
Das Abendessen und gemütliches Beisammensein fanden in der Kälberhalle im Hasenbräuhaus, einem restaurierten Schlachthaus, statt. Am nächsten Tag war eine Stadtrundfahrt mit Besichtigung der Fuggerei angesagt. Die Fuggerei in Augsburg ist die älteste bestehende Sozialsiedlung der Welt. Die Reihenhaussiedlung stiftete Jakob Fugger „der Reiche“ im Jahre 1521.
Bis auf den heutigen Tag wohnen in den 140 Wohnungen der 67 Häuser rund 150 bedürftige, katholische Augsburger Bürger, tatsächlich für eine Jahres(kalt)miete von 0,88 Euro.
Natürlich durfte ein Besuch des Augsburger Puppentheatermuseums mit all seinen berühmten Marionetten in ihrer „natürlichen Umgebung“ nicht fehlen. Hier fühlte sich jeder in seine Kindheit zurückversetzt, der Wiedererkennungsfaktor war nachhaltig. Das Zisterzienserinnenkloster Oberschönenfeld, 20 Kilometer südwestlich von Augsburg, war das nächste Ziel. Nach Besichtigung der Barockkirche und dem Stöbern in der Buch- und Kunsthandlung aßen die Ausflügler ihr Mittagessen im Klosterstüble.
Auf der Heimfahrt wurde ein „süßer“ Zwischenstopp bei einer Schokoladenfabrik in Waldenbuch eingelegt. Pünktlich kam der OKACLU wieder zuhause in Ober-Abtsteinach an.
Der Ausflug war gelungener Anlass, frische Kraft für die bevorstehende Saison zu tanken. Es ist nicht mehr lange hin, bis am 11. November im Gude Drobbe das neue Prinzenpaar vorgestellt wird und endlich die fünfte Jahreszeit am Hardberg beginnt.
Der Dank aller Ausflugsteilnehmer aber galt Vergnügungsminister Peter Funke, der den Ausflug wieder organisiert hatte. TL
 

Elbflorenz beeindruckte die Fastnachter

Für die Aktiven und Helfer gehört der Mehrtagesausflug des OKACLU zu einem weiteren Höhepunkt im Narrenkalender.
In diesem Jahr war die Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen, Dresden wegen ihrer barocken Prunkbauten, hochkarätigen Kunstschätzen und dazu die malerische Lage beiderseits der Elbe, auch Elbflorenz genannt das Ziel der Reise, dass sich von seiner besten Seite zeigte, denn strahlender Sonnenschein begleitete die Reisenden während des gesamten 3- tägigen Aufenthaltes.
In den frühen Morgenstunden machten sich 95 gutgelaunte Fastnachter mit 2 Reisebussen auf den Weg nach Dresden.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen und einchecken im Hotel stand eine geführte Stadtrundfahrt und ein anschließender zweistündiger geführter Stadtrundgang auf dem Programm: die Eindrücke waren überwältigend. Danach genoss man die herrliche Kneipen und Kulturszene der Altstadt auf eigene Faust.
Am zweiten Tag ging es nach dem Frühstück mit dem Bus zu dem mondänen Schloss Pillnitz, das Lustschloss „August des Starken“ und spätere Sommerresidenz des sächsischen Hofes. Der Schlossgarten und das Wasserpalais beeindruckte und faszinierte die Besucher.
Die Rückfahrt nach Dresden erfolgte mit einem Raddampfer der sächsischen Dampfschifffahrt entlang der Weinberge, Schlösser und durch „das weltbekannte“ BLAUE WUNDER.
Der Abend gehörte dann der Geselligkeit. Die Planer hatten dafür eigens ein Raum im „Augustiner“ gemietet. Nach einem gemeinsamen Abendessen ging hier dann die „närrische Post“ ab und das „Stoanischer Potpourri“ hat nun auch in Sachsen seine Bedeutung.
Vergnügungsminister Peter Funke (ein echter sächsischer Prinz) nutzte die Gelegenheit um sich Ehrenpräsident Hans-Peter Gärtner für die Unterstützung bei der Planung zu bedanken und bei den Teilnehmern für die hervorragende Disziplin. Die Reise sollte auch wieder ein Ansporn sein für die bevorstehende Kampagne.
Am dritten und letzten Ausflugstag stand die „Wiege Sachsens“, die Porzellanstadt Meißen auf dem Programm. Einen Besuch der dortigen Erlebniswelt und des Porzellanmuseums, in der dortigen Schauwerkstatt wurde das Drehen, Bossieren sowie die Unter- und Aufglasurmalerei gezeigt.
Voller bleibender Eindrücke trat man dann die Heimfahrt an und erreichte in den Abendstunden wieder Abtsteinach.
Vize Präsident Dr. Bernd Disam bedankte sich bei den beiden Organisatoren Peter Funke und Hans-Peter Gärtner für die tolle Reise.
 

Der „Bachelor“ als Überraschungsgast

Der traditionelle Jahresausflug des OKACLU führte die Fastnachter in diesem Jahr nach Kassel und dort in den Bergpark Wilhelmshöhe, der seit Juni dieses Jahres als UNESCO-Weltkulturerbe die gebührende Anerkennung fand. Vergnügungsminister Peter Funke hatte ein attraktives Programm zusammengestellt.
Unter der Leitung von Vizepräsident Dr. Bernd Disam machten sich 80 Ausflügler am frühen Morgen in zwei Reisebussen auf den Weg zum Edersee. Dort stand eine Schifffahrt auf dem Programm. Auch der strömende Regen konnte die Stimmung nicht trüben. Wieder an Land ging es weiter in die Dokumenta-Stadt Kassel. Eine Überraschung wartete zufällig im Hotel „Mercure“ auf die Fastnachter. Der aus der RTL-Show bekannte „Bachelor“ war vor Ort und rief vor allen bei den Jüngeren Paparazzis und Autogrammjäger auf den Plan. Am Abend trafen sich alle im Restaurant Ritter zum Essen, bevor jeder den Tag individuell an der Hotelbar oder in einer anderen Lokalität ausklingen ließ.
Solistische Einlagen
Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet stand am nächsten Morgen zunächst eine Stadtrundfahrt in Kassel auf der Ausflugsagenda. Ziel war der höchste Punkt des Bergparks Wilhelmshöhe, das Herkules-Denkmal. Von dort aus hatten die Fastnachter Gelegenheit, zum Schloss Wilhelmshöhe hinabzusteigen und die einzelnen Stationen der bekannten Wasserspiele, die alljährlich in den Sommermonaten zweimal wöchentlich stattfinden, zu erkunden. Auch das Ballhaus, die Roseninsel und das große Gewächshaus hinterließen bei den Ausflüglern einen nachhaltigen Eindruck. Der Bergpark Wilhelmshöhe ist weltweit wohl einmalig. Er gilt als Europas größter Bergpark und ist berühmt für seinen einzigartigen Baum- und Pflanzenreichtum wie auch seine Museen.
Stimmungsvoller Abschluss
Auf dem Rückweg Richtung Heimat machten die zwei Ausflugsbusse Halt im Zeller Tal, Bensheim. Im Lokal „Vetters Mühle“ sollte ein zünftiger Abschlussabend ein weiterer Höhepunkt werden. Kaum war die Brotzeit zu Ende, begann die Band „Take Two“ zu Unterhaltung und Tanz aufzuspielen. Nur wenige Takte später wurde offensichtlich, dass stimmungsvolle Fastnachter unterwegs waren. Band und die OKACLU-Gruppe hatten den gleichen Rhythmus im Blut. Es folgten mehrere solistische Programmeinlagen. Das Stimmungsbarometer stieg rasch und bald war die Tanzfläche von Fastnachtern bevölkert.
Der Jahresausflug 2013 war nicht nur ein Dankeschön an alle Akteure, Helfer und Unterstützer des Vereins, er war auch traditionell Startschuss zur bevorstehenden Kampagne 13/14, die mit der Vorstellung des neuen Prinzenpaares am 11.11. um 20.11 Uhr ihren ersten Höhepunkt haben wird.
 

Vom Donaudurchbruch zum Kloster

18.10.2012 Der traditionelle Jahresausflug des OKACLU ist nicht nur ein kleines Dankeschön an die zahlreichen Akteure und Aktiven während einer Kampagne, er bietet im Herbst auch immer wieder eine Gelegenheit, sich auf die neue Kampagne einzuschwören. Vergnüngungsminister Peter Funke hatte zusammen mit Präsident Hanspeter Gärtner in diesem Jahr die Stadt Regensburg als Ausflugsziel gewählt.
Am frühen Morgen starteten zwei Busse mit insgesamt 84 Ausflügler in die Donaustadt. Nach gemeinsamen Mittagessen im „Spitalgarten“ informierte man sich bei einem geführten Altstadtrundgang über das im Juni 2006 zum Welterbe ernannte Ensemble im Kern von Regensburg. Große Teile der mittelalterlichen Stadtanlage sind hier in ausßergewöhnlicher Geschlossenheit erhalten. Die parallel stattfindende historische wie moderne Stadtentwicklung mit überaus harmonischen, städteplanerischem Arrangements waren letztlich für die Ernennung ausschlaggebend.
Regensburg ist eine Stadt am Wasser. Früher wie heute war hier die Donau Garant für regen Handel und ist heute darüber hinaus Wahrzeichen und Anziehungspunkt für Gäste und Einheimische. Nach den interessanten Informationen bezogen die OKACLU-Aktiven Quartier im Best Western Premier Hotel. Zum gemeinsamen Abendessen traf man sich später im Bischofshof am Dom.
Am nächsten Morgen fuhren die Busse die Ausflügler nach Kehlheim zur Abfahrtstelle der Donauschiffe. Per Schiff ging es durch den berühmten Donaudurchbruch vorbei am Michelsberg mit der Befreiungshalle und schließlich mit dem Linienschiff weiter zum Kloster Weltenburg. Weltenburg ist die älteste Benediktinerabtei Bayerns und wurde bereit im Jahre 620 gegründet. Berühmt ist auch die dortige 1720 erbaute Klosterkirche aufgrund ihrer großartigen Barockausstattung.
Das Mittagessen nahm man Vorort ein, die älteste Klosterbrauerei Deutschlands lieferte den Gerstensaft. Besonderen Anklang fand das preisgekrönte „Barock Dunkel“ mit seinem unverwechselbaren Geschmack. Am Nachmittag ging es mit den Bussen dann zurück nach Abtsteinach.
Proben laufen bereits
Den Abschluss des Ausfluges organisierten die Verantwortlichen beim „Dachsen Franz“ in Zuzenhausen. Und wie es sich für echte Fastnachter gehört, waren einmal mehr Musik, Tanz und Stimmung angesagt. Den Dank aller Aktiven an den Ausflusplaner Peter Funke sprach Präsident Hanspeter Gärtner aus. Ab jetzt steht wieder die neue Kampagne im Fokus der Aktiven. Die ersten Gruppen proben schon längst, die Prunksitzungen nehmen Gestalt an. Nächster Top-Event ist der Abend des 11. November, wenn um 20.11 Uhr das neue Prinzenpaar verkündet wird.

Zu Fuß, im Bus und mit der Kutsche

18.10.2011 Er gehört für die Aktiven und Helfer neben den Sitzungen und der Boa Narhalla zu den Höhepunkten: der Mehrtagesausflug des OKACLU. In diesem Jahr führten die Organisatoren Peter Funke und Präsident Hanspeter Gärtner die Teilnehmer nach Erfurt – und die 1260-jährige Stadt im Herzen Deutschlands präsentierte sich von ihrer besten Seite. Liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser, die Krämerbrücke aber auch der Dom und die Universität waren Zielpunkte der Fastnachter, die damit auf den Spuren von Luther, Goethe und Schiller wandelten.
Auf der Hinfahrt machten die beiden vollbesetzten Ausflugsbusse Halt im Nationalpark Hainich mit seinem Baumkronenpfad. In Erfurt angekommen stand zunächst ein geführter Altstadtrundgang auf dem Plan. Dabei suchte sich schon so mancher sein Abendziel aus. Ein Kneipenbummel durch Erfurts Altstadt und ein Besuch des Oktoberfestes der Thüringer Metropole hatten für jeden etwas zu bieten.
Nach dem Frühstück ging es am zweiten Tag mit dem Bus in die Kyffhäuser Region im südlichen Harz. Beeindruckt waren die Ausflügler vom 81 Meter hohen Kaiser-Wilhelm Nationaldenkmal. Die überdimensionale Kaiserkrone auf der Spitze erreicht man über 247 Stufen. Der Abend des zweiten Ausflugtages stand im Zeichen von Geselligkeit und, wie es sich für einen Fastnachtsverein gehört, auch der Narretei. Nach einem Abendessen im Gewölbekeller der Erfurter Ratsstuben legte DJ „Sam“ Kunkel zum Tanz auf. Närrische Einlagen und Büttenreden strapazierten die Lachmuskeln der Teilnehmer.
Zu Besuch in Weimar
Am dritten und letzten Ausflugstag stand Weimar auf dem Programm. Hier wurde die Stadtbesichtigung zu einem Erlebnis besonderer Art: Die Fastnachter waren mit historischen Pferdekutschen unterwegs. Beim Bummel durch das Weimarcenter konnten die Teilnehmer ein Reiseandenken ergattern. Voller bleiber der Eindrücke erreichten die Ausflügler am Abend wieder Ober-Abtsteinach. OKACLU-Vergnügunsmininster Peter Funke unterstützte Präsident Gärtner bei der Planung und der Durchführung.

Schiefes Haus beeindruckt Fastnachter

12.10.2010 Ein Zungenbrecher fasst den zweitägigen Jahresausflug des OKACLU zusammen: In Ulm, um Ulm und um Ulm herum. Die Universitäts- und Domstadt an der Donau war das Ziel der Reise der aktiven Fastnachter. Bei einer Stadtrundfahrt erkundeten die Überwälder die Sehenswürdigkeiten der schwäbischen Stadt.
Beeindruckt zeigten sich die Reisenden vom „schiefen Haus“, einem spätgotischen Fachwerkhaus, das heute eine Neigung von bis zu 10 Grad aufweist. Natürlich stand auch das Ulmer Münster, das Gotteshaus mit dem höchsten Kirchturm der Welt (161,4 Meter) auf der Besichtigungs-Agenda der Odenwälder. Nach einer Stärkung nutzten viele den freien Nachmittag zu einem Altstadtbummel, bei dem sie die Eindrücke der Stadtrundfahrt bestens „vertiefen“ konnten. Den Abend verbrachten die Aktiven wieder gemeinsam. Im Stiefelssal der Gaststätte „Drei Kannen“ saß man in feucht-fröhlicher Runde beisammen.
Durch die Blaubeurer Altstadt
Nach dem Frühstück machten sich die Ausflügler am zweiten Tag auf den Weg nach Blaubeueren. Dort besichtigte man zunächst den Blautopf, die zweitwassereichste Karstquelle Deutschlands. Ihr entspringt die Blau, die nach rund 15 Kilometern im Ulmer Stadtgebiet der Donau zufließt. Beeindruckt waren die Fastnachter auch von den verwinkelten Wegen durch die Blaubeurer Altstadt, wo man auf Schritt und Tritt prachtvollen Fachwerkhäusern des Spätmittelalters begegnet. Im Porsche-Museum in Stuttgart Zuffenhausen kamen die Fans schnittiger Sportwagen und deren nachhaltiger Geschichte voll auf ihre Kosten.
Der Abschlussabend am zweiten Tag gehört in jedem Jahr zu den Höhepunkten des Aktivenausfluges, der in diesem Jahr von „Vergnügungsminister“ Peter Funke und OKACLU-Präsident Hanspeter Gärtner organisiert wurde. Zwei Busse voller unternehmungslustiger und frohgelaunter Fastnachter steuerten den Weinbau-Pavillon in Gundelsheim an.
Voller Tatendrang fiebern die Fastnachter jetzt dem 11. 11. entgegen, wenn mit der Vorstellung des neuen Prinzenpaares im Ballsaal des Café Krapp die neue Kampagne eingeläutet wird.